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  • AutorenbildClaudia Isabel

Entdecke die Vorteile der Gehmeditation für einen klaren Kopf und eine gelassene Haltung

Aktualisiert: 23. Dez. 2023

Eine Alternative zu herkömmlichen Meditationspraktiken

Gehmeditation in den Schweizer Alpen

Gelassen wie ein Buddha - das wär doch mal was! Hast Du vielleicht schon - auf der Suche nach mehr Achtsamkeit und Gelassenheit - mit verschiedenen Meditationsformen, vielleicht auch mit Apps, experimentiert? Empfindest Du es als Herausforderung beim stillen Sitzen im Hier und Jetzt zu sein? Hindern Dich vielleicht körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Kniebeschwerden daran eine Sitzmeditationspraxis zu verfolgen? Bist Du zu gestresst um "einfach" nur dazu sitzen? Dann ist die Gehmeditation vielleicht genau das richtige für Dich. Anders als bei anderen Meditationsformen, ist Bewegen bei der Gehmeditation sogar erwünscht!


Der Weg ist das Ziel
schöne Frau Schweizer Berge

Die Geh-Meditation funktioniert ähnlich wie jede andere Meditation, allerdings im Laufen. Es geht um das bewusste Wahrnehmen des IST Zustandes, ohne Wertung - ohne "verändern müssen". Während dem konzentrierten Laufen in Achtsamkeit wird jede kleine Empfindung auf der Haut und im ganzen Körper wahrgenommen. Und jedes Mal, wenn Du Dich dabei ertappst über etwas zu Grübeln, bist du bereits aus Deinen Gedanken herausgetreten und hast einen Moment von Freiheit erlebt.


Wie funktioniert die Gehmeditation?

Es gibt unterschiedliche Traditionen der Gehmeditation. Ich möchte Dir hier eine sehr freie und alltagstaugliche Form vorstellen.


  1. Lass Ablenkungen wie Handy oder Smart Watch am besten zu Hause Podcasts, Schrittzähler, der Anruf Deiner besten Freundin oder Deine Lieblings Playlist klingen zwar verlockend, nehmen Dir aber die Aufmerksamkeit für den Augenblick

  2. Komm im Moment an - erde Deine Füße bewusst Ob barfuß oder in bequemen Schuhen, stelle Dich stabil auf und pendele mit Deinem Körper nach links - recht - vorn - hinten bis Du einen stabiles Zentrum findest. Hier ruhst Du, nimmst eine entspannte Körperhaltung ein und lässt die Arme entspannt hängen.

  3. Beginne mit dem Gehen bewusst Gehe langsam, bequem und in Ruhe. Du kannst Deinen Fuß liebevoll ohne Hast abrollen und dann das Gewicht verlagern und den zweiten Fuß vorsichtig lösen und wieder abrollen.

  4. Atme bewusst Strenge Dich nicht an, sondern lass Deinen Atme fließen.

  5. Aktiviere alle Deine Sinne Schritt für Schritt beobachte: Was nimmst Du wahr? Was riechst du? Welche Farben siehst du? Was hörst du? Welche Bodenbeschaffenheiten nimmst Du unter Deinen Füssen wahr? Du musst deine Sinneswahrnehmungen dabei nicht gleichzeitig beobachten. Schau einfach, was für Dich im Vordergrund steht. Sobald Du merkst, dass Deine Gedanken abschweifen, kommst Du einfach zurück mit Deiner Aufmerksamkeit zum Gehen. Praktiziere dies am Anfang 5 Minuten und steigere die Länge wie es sich für Dich gut anfühlt.

  6. Komm aus Deiner Meditation zurück Halte kurz inne, atme tief durch. Beobachte wie Du Dich nach der Gehmeditation fühlst und beende sie dann.


schöner Weg Schweizer Berge

Tipps für Deine erste Gehmeditation

Meditation ist keine Handlung sondern ein Seins Zustand, darum kannst Du im Prinzip Deine Gehmeditation beim Anstehen im Supermarkt oder auf dem Weg zu Arbeit erleben.

Wenn Du eine Routine entwickeln willst, ist es ratsam, dass Du Dir einen schönen, ruhigen Ort aussuchst, an dem Du Dich wohlfühlst. Vielleicht ist das eine Route am See, ein Waldweg oder eine kurze Strecke durch Deinen Garten.




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