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  • AutorenbildClaudia Isabel

Raus aus dem Gedankenkarussell mit Atem Meditation

Aktualisiert: 23. Dez. 2023

Meditation wird in nahezu jeder Kultur praktiziert und so vielfältig sind auch ihre Ansätze … nun welche Herangehensweise passt zu Dir? Das hängt ganz davon ab, was Dir sympathisch ist. Was sie alle gemeinsam haben, sie setzen einen „Anker“ = einen Fokus für Deine Gedanken. Falls Du auf der Suche nach einer neuen Methode

Meditation Schweiz

z.B. Body Scan, Mantra Meditation, Gedanken Meditation, Eating Meditation etc.) bist, stelle ich Dir immer mal wieder eine andere Methode zum Nachlesen und Ausprobieren vor:


Heute: die Atemmeditation


Wie funktioniert sie?


Du versuchst Deinen Atem so natürlich wie möglich fließen zu lassen. Deine Aufmerksamkeit ruht ganz auf Deinem Atem und Du beobachtest, wenn möglich unvoreingenommen:

- Wohin fließt Dein Atem?

- Hebt oder senkt sich die Bauchdecke?

- Ist da eine Atempause?

- Wo nimmst Du die Atembewegung am deutlichsten wahr?

- Fühlt sich das tief oder flach, schnell oder langsam an …?

- Wie fühlt sich die ein und ausströmende Luft in Deinem Rachen, Mund und Nase an?

Sobald Deine Gedanken und Gefühle abdriften, nimmst Du dies liebevoll zur Kenntnis und bringst Deine Aufmerksamkeit sanft zurück zu Deiner Atmung.


Es ist praktisch dies im Sitzen zu machen, aber im Liegen geht natürlich auch.


Was Dir eine regelmäßige Atemmeditation bringt


Wie bei vielen anderen Meditationsformen fördert sie eine bewusstere Wahrnehmung im Alltag, ein intensiveres Erleben und einen gestärkten Fokus.

Kornfeld im Wind Schweiz

Darüber hinaus und speziell an der Atem Meditation ist, dass der eigene Atemrhythmus etwas sehr Beruhigendes haben kann. Atmen verläuft deutlich langsamer als Dein Gedankenkreisen. Durch die Wahrnehmung Deines Atems gelingt es Dir also Deinen Geist besser im Hier und Jetzt zu verankern.

Des Weiteren kannst Du mit der Übung generell gleichmütiger und urteilsfreier beobachten wie das Leben fließt. Der Atem kann in schwierigen Situationen als neutraler Anker im Bauch, weit entfernt vom Kopf, genutzt werden um Abstand vom Stress des Alltags zu gewinnen. So kannst du langfristig besser mit Stress umgehen. Zudem wird Dein Immunsystem durch die verbesserte Lungenkapazität gestärkt, Dein Herzschlag beruhigt und Dein Blutdruck sinkt.


Wie Du üben kannst


Regelmäßigkeit und Machbarkeit im Alltag gehen klar vor - die Dauer der Meditation ist nachrangig. Wenn Du am Anfang 5min am Tag einrichten kannst und Dich dafür konsequent daran halten kannst, ist dies wertvoller als einmal die Woche 60min zu meditieren.


Wenn Du einen Lehrer in Deiner Nähe finden kannst und am Anfang in einer Gruppe üben kannst, ist dies sehr wertvoll um Dir den Einstieg zu erleichtern und aufkommende Fragen zu klären.





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